Kambodscha,
das
königliche Land zwischen Vietnam, Laos, Thailand und dem Golf
von Thailand gilt für viele als besonders
lohnenswertes Reiseziel. Die Ruinen der frühmittelalterlichen
Anlagen in Angkor, Banteay Srei und Preah Vihear locken
jährlich zahlreiche Besucher an. Aufgrund der großen
Bedeutung dieser Anlagen nahm die UNESCO sie sogar in das
Weltkulturerbe auf.
Die größte und bekannteste Tempelanlage ist Angkor
Wat in der Region Angkor. Sie ist rund 240 Kilometer von der Phnom
Penh, der Hauptstadt Kambodschas entfernt. Am besten erreicht man
Angkor Wat über die nahe gelegene Stadt Siem Reap. Die
Tempelanlage verfügt über ein sehr
weitläufiges Gelände, von mehr als 1,3 Kilometern in
der Nord-Süd-Richtung und 1,5 Kilometern in der
West-Ost-Richtung. In der Mitte der Anlage befindet sich ein Tempel,
der besonders für seine fünf Türme bekannt
ist, die in der Form von Lotusblüten erscheinen. Der
höchste Turm misst sogar 65 Meter. Motiv vieler
Schnappschüsse sind die steinernen Figuren an den
Tempelwänden, erkennbar sind unter anderem
Tänzerinnen.
Die Tempelanlage der Region Angkor steht für die Khmerkultur
des Landes und auch für das heutige Volk Kambodschas. So sieht
man die Anlage auch auf der Nationalflagge sowie auf der
500-Riel-Banknote. Für Touristen empfiehlt sich ein fahrbarer
Untersatz für die weit reichenden Anlagen. Beliebt sind Taxis
und Motorräder. Ganz entspannt ist andererseits die
Besichtigung per Fahrrad. Wer sich die Anlage aus luftiger
Höhe ansehen will, kann auch einen Helikopterflug oder eine
Fahrt in einem Fesselballon mieten. Der Flug mit
dem Helikopter
gestaltet sich allerdings sehr kostspielig, hier werden –
abhängig von der Flugdauer – umgerechnet Preise
zwischen 60 und 300 Euro fällig. Ein Tagesticket für
die Tempelanlage kostet rund 15 Euro. Bei Sonnenaufgang sieht Angkor
Wat besonders gut aus, die Anlage ist zu diesem Zeitpunkt auch noch
nicht so überlaufen. Mehr Hintergrundinformationen,
beispielsweise zur Geschichte der Anlage, finden sich unter
http://www.angkorwat.de/.
