Der Moselradweg in Deutschland


Der Tourismus in Deutschland wird immer beliebter. Vor allem die Deutschen entdecken die Vorzüge von Urlaub im eigenen Land. Früher war der Urlaub in den eigenen Landesgrenzen oft verpönt: Die Reisen mussten ins Ausland gehen. Doch viele Landschaften lassen sich auch in Deutschland finden. Da wäre das Meer und Strand im Norden, die Seenplatte in Mecklenburg Vorpommern oder die Berge in den südlichen Bundesländern. Und auch für Weinberge muss man nicht nach Italien oder Frankreich reisen: rund um der Mosel erstrecken sich Weinberge in Deutschland. 

Um die volle Schönheit der Natur genießen zu können, bietet sich der Moselradweg in Deutschland an. Dieser muss nicht zwingend mit dem Fahrrad absolviert werden – auch zu Fuß ist dieser Radweg lohnenswert. Wie der Name schon sagt, befindest sich der Moselradweg direkt an der Mosel. Der Fluss ist sehr kurvenreich und zieht sich wie eine Art Schlange zwischen Eifel bis zum Rhein hin. Insgesamt ist der Moselradweg Länge von 311 km und wird durch ein grünes Logo (mit einem Fahrrad und den Buchstaben „m“) kenntlich gemacht. Höhepunkte des Moselradweges Zwar ist der ganze Radweg sehr vielfältig, dennoch gibt es nennenswerte Höhepunkte. Zu diesem Höhepunkt gehören verschiedene Städte. Die Stadt Trier ist eine dieser Städte. Trier gilt als „Moselmetropole“ und blickt auf eine lange Geschichte zurück: auf eine römische Geschichte, die bis 2000 Jahre alt ist. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten gehören die Konstantin-Basilika, das Amphitheater und Porta Nigra. In der Stadt Cochem sind hingegen nicht die Römer das Maß der Geschichte, sondern Spuren des Mittelalters. Die berühmteste Burg der Mosel kann in Cochem besucht werden: die Burg Eltz. Nicht nur diese beiden Städte sind Höhepunkte des Moselradweges. Entlang des Radweges gibt es viele Winzer, so dass kleine Pausen mit leckeren Weinverkostungen eingelegt werden können.