Segeln
auf der Ostsee mag im Gegensatz zu einer Kreuzfahrt auf dem
Mittelmeer unprätentiös klingen, die
unterschiedlichsten Landschaften, die kleinen und
größeren Hafenstädte und die
verschiedenartigsten Inseln machen sie zu einem der schönsten
Segelreviere.
Das deutsche Ostseegebiet rund um Rügen verfügt
über eine Vielzahl kleiner Häfen wie Gager und
Lauterbach, von denen es sich lohnt, auch einen Schritt an Land zu tun.
In Sassnitz sollten Sie einen Spaziergang zu den Kreidefelsen, die
schon Caspar David Friedrich inspirierten, nicht auslassen!
Wer es beschaulich mag, der ist auf dem Ruden, einer kleinen Insel im
Greifswalder Bodden die unter Naturschutz steht, gut aufgehoben.
Weiter nach Westen sollten Sie sich die Hansestädte Stralsund
und Rostock nicht entgehen lassen!
Im Norden lockt die dänische Südsee jährlich
viele tausend Segler an. Und sie hat ihren Namen verdient! Viele kleine
Inseln mit gemütlichen Häfen laden zum Verweilen und
Entdecken ein. Im Frühjahr, wenn der Raps in voller
Blüte steht, ist das Segeln dort ein besonderer Genuss.
Einen ganz anderen, nicht minder ansprechenden Reiz übt die
schwedische Schärenlandschaft auf Segler aus. Raue Felsen mit
krummen Kiefern bewachsen dominieren und stellen an den Skipper
erhöhte Anforderungen, da es auf große Genauigkeit
in der Navigation ankommt.
Auch wenn die Ostsee ein verhältnismäßig
winziges Binnenmeer ist, so sollten Sie dennoch gute Kenntnisse im
Umgang mit Boot, Karten und Navigationsbesteck besitzen! Denn auch auf
der Ostsee gibt es plötzlichen Wetterumschwung, richtige
Stürme und die Wellen türmen sich im Becken vor
Gotland schon auch mal auf vier Meter auf.
Die Ostsee ist ideal für sommerliches Segeln und laue Abende
an Bord oder am Strand. Aber auch Frühjahr und Herbst bieten
beeindruckende Naturschauspiele, die entdeckt werden wollen.
