Strände gelten als die ultimativen Ziele unsrer Urlaubsträume. Selbst wer nicht seine 4 Quadratmeter pauschal buchen mag, sehnt sich insgeheim danach, irgendwann ganz allein einen verwaisten Strand vorzufinden. Strände bedeuten sowohl Freiheit, als auch Geborgenheit. Der Blick auf das Meer zeigt an, dass wir am Ziel der Mühen angekommen sind und die Wärme des Sandes, dass wir uns niederlassen können.
Dabei sind Strände so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Der Urlaub in der Karibik bestimmt nicht immer, wie ein Strand auszusehen hat. Die Ufer Europäischer Seen z.B. bieten abgeschiedene kleine Strände, deren Fläche maximal für Zwei Pärchen ausreicht und von Baumkronen überdeckt wird. Strände an großen Flüssen entstehen häufig durch Ausbuchtungen, die die Versandung der Fahrrinnen großer Schiffe verhindern sollen. Hier entstehen dann oft flache Sandstrände, nicht sonderlich groß und schön abgelegen, die von Schilf begrenzt werden. Sehr schön und von den meisten übersehen.
Wenn man innerhalb Europas weiter in Richtung Mittelmeer geht, ähneln dortige Strände schon eher den gängigen Vorstellungen vom „Strand“, welche, als Fensterbilder für den Winter, die Hoffnung auf wärmere Zeiten aufrecht erhalten. Der Strand gehört in dieser Gegend schon soweit zum Alltag, dass innerhalb großer Städte, wie Marseille, Badestrände mit Palmen nicht weit ab vom Zentrum liegen.
Die wahren Stars unter den Stränden aber, liegen nicht vor der Haustür, sondern in Thailand, Tansania, auf den kleinen Antillen oder auf Fidschi, wo man prima unterm Sonnensegel entspannen. Die weiten, weißen Traumstrände stehen nicht nur für die Großzügigkeit der Natur, die uns einlädt in ihr zu verweilen, sondern auch für die Freiheit, das Privileg, überhaupt erst an diese magischen Orte gelangen zu können.
